International
Vor drei Monaten wurde in der Türkei die Oppositionspartei Yeni Parti mit großen Hoffnungen gegründet. Noch fehlt es ihr jedoch an einem überzeugenden Programm. Nutznießer ist das Regime um Präsident und AKP-Chef Erdogan.
Andy Burnham ist der neue Hoffnungsträger der Labour-Partei in Großbritannien. Wenige Wochen nach seinem Amtsantritt als Premier liegt Labour in den Umfragen wieder vorn. Luise Rürup von der Friedrich-Ebert-Stiftung erklärt: Was macht Burnham anders – und was kann die SPD daraus lernen?
Bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien am Sonntag tritt der linke Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva gegen Flávio Bolsonaro, Sohn des Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro, an. Lula kämpft dabei nicht nur gegen das rechte Lager, sondern auch gegen gestiegene Erwartungen der Brasilianer*innen.
Nicht nur in Deutschland wird über den richtigen Umgang mit der AfD diskutiert. Auch in anderen Ländern suchen Demokrat*innen nach Gegenmitteln gegen rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien. Warum so viele Ansätze scheitern.
Im Mai hatte ihn ein Gericht als Vorsitzenden der CHP abgesetzt. Nun hat der türkische Oppositionsführer Özgür Özel mit Getreuen eine neue Partei gegründet. Was von der „Yeni Parti“ zu erwarten ist, erklären Tina Blohm und Tamer Ilbuğa von der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Noch im Juli wird Andy Burnham den glücklosen Keir Starmer als britischen Regierungschef beerben. Er gilt als letzte Hoffnung der Labour-Partei gegen die erstarkenden Populist*innen von rechts – und dürfte das Gesicht Großbritanniens deutlich verändern.
Das Willy-Brandt-Center in Jerusalem arbeitet seit 30 Jahren daran, den Dialog zwischen Israelis und Palästinenser*innen zu stärken. Doch hat Frieden in Nahost überhaupt noch eine Chance? Friedensfachkraft Fiona Kopp erklärt, warum sie weiter an Verständigung glaubt.
Mit der Wiederwahl von Ministerpräsident Nikol Paschinjan haben sich die Menschen in Armenien für den weiteren Weg Richtung Europa entschieden. Das ist alles andere als selbstverständlich, eröffnet aber neue Perspektiven – für Armenien und für die Europäische Union.
Die Fußball-WM 2026 soll Menschen aus aller Welt zusammenbringen. Doch Donald Trumps Politik und die zunehmende Kommerzialisierung trüben die Vorfreude. SPD-Politikerin und Schiedsrichterin Maja Wallstein erklärt, warum sie das Turnier mit gemischten Gefühlen verfolgt.