Parteileben
Ein Duo hatte seinen Hut bereits in den Ring geworfen. Nun hat auch die Landtagsabgeordnete Dorothea Kliche-Behnke angekündigt, als Vorsitzende der SPD Baden-Württemberg zu kandidieren. Wer es wird, sollen die Mitglieder entscheiden.
Bekommt die SPD in Baden-Württemberg ihre erste Doppelspitze? Robin Mesarosch kandidiert nun gemeinsam mit Isabel Cademartori für den Vorsitz. In einem Video machen die beiden deutlich, was sie unterscheidet – und was verbindet.
Welche Lehren muss die SPD aus den jüngsten Wahlniederlagen ziehen? Darüber spricht heute eine Spitzengruppe in Berlin. Mit dabei ist Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung. Im Interview sagt er, wie erfolgreiche SPD-Politik vor Ort funktioniert.
Die SPD hat mit 35 Prozent der Stimmen die Stadtverordnetenwahl in Offenbach deutlich gewonnen und stellt künftig die stärkste Fraktion im Stadtrat. Oberbürgermeister Felix Schwenke und seine Partei profitieren offenbar von einer starken lokalen Verankerung, klaren Themen und sinkender Arbeitslosigkeit in der Stadt.
Bei der SPD hat die Aufarbeitung der Niederlage bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz begonnen. Am Montag kündigten die Vorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil einen Kurswechsel an – und sprachen sich gegen einen „Austausch von Köpfen“ aus.
Wie sollte die SPD auf die Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz reagieren? Im Interview nennt die Vize-Parteivorsitzende Anke Rehlinger drei Dinge, sich jetzt ändern müssen – und sagt, warum ein Personalwechsel keine Lösung ist.
Einst war die Arbeiterstadt Ludwigshafen eine SPD-Hochburg. Heute ist auch die AfD dort stark. Die Juso-Landesvorsitzende Beatrice Wiesner will sich damit nicht abfinden und das Direktmandat bei der Landtagswahl am Sonntag verteidigen.
Seit den Kommunalwahlen im vergangenen September ist eine einstige SPD-Hochburg wieder rot. Die sozialdemokratischen Bürgermeister*innen in Siegen-Wittgenstein sind jung und ambitioniert. Was ist ihr Geheimnis?
Am meisten gelesen:
Vordergründung geht es beim Eurovision Song Contest um Musik und Show. Doch bereits bei der Gründung des ESC stand (auch) die Politik im Mittelpunkt. Das hat sich in den vergangenen 70 Jahren nicht geändert.
Anfang Mai wurde die rumänische Regierung per Misstrauensantrag gestürzt. Die sozialdemokratische PSD stimmte dabei mit der rechtsextremen AUR. Das Verhalten zeigt ein Dilemma, das vielen sozialdemokratischen Parteien in Europa droht.
Vor 70 Jahren gegründet, ist der Eurovision Song Contest viel mehr als eine große, bunte Musikshow. In Zeiten von Krieg und Polarisierung steht er für Vielfalt, Demokratie und ein friedliches Europa. Und setzt damit ein starkes Zeichen gegen rechts.