Geschichte
Zwölf Jahre lenkte Paul Löbe fast ununterbrochen die Geschicke des Reichstags und verteidigte ihn geschickt gegen die Angriffe der Nazis. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er sich für die europäische Einigung ein. Vor 150 Jahren wurde der Sozialdemokrat geboren.
Zwölf Jahre war Paul Löbe Präsident des Reichstags in der Weimarer Republik. Trotzdem gab es über ihn bisher keine Biografie. Victoria Krummel hat diese Lücke zum 150. Geburtstag geschlossen. Im Interview erklärt sie, was Löbe ausgemacht hat.
In Berlin soll ein Gedenkort für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkrieges und der deutschen Besatzungsherrschaft errichtet werden. Das will der Bundestag an diesem Mittwoch beschließen. Für SPD-Schatzmeister Dietmar Nietan ist das eine längst überfällige Entscheidung.
Am 10. November 2000 verabschiedet der Bundestag das Lebenspartnerschaftsgesetz – ein Meilenstein für die Rechte homosexueller Paare. Was als umstrittene Reform beginnt, wird zum Symbol gesellschaftlichen Fortschritts und ebnet den Weg zur Ehe für alle.
Helmut Schmidt war nicht nur Bundeskanzler, sondern auch ausgewiesener Verteidigungsexperte. Warum er gegenüber Russland auf eine Doppelstrategie setzte, sagt Meik Woyke, Vorstandsvorsitzender der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung, im Interview.
Am 8. Oktober 1992 stirbt Willy Brandt. Die SPD ist in tiefer Trauer um ihren ehemaligen Vorsitzenden, die Anteilnahme der Menschen ist groß. Die Republik ehrt den früheren Bundeskanzler mit einem Staatsbegräbnis.
1992 übernahm Christian Wolff die Pfarrstelle an der Leipziger Thomaskirche. Zuvor hatte er mehr als 40 Jahre in Westdeutschland gelebt. Im Interview erinnert er sich, wie es war, als „lupenreiner Wessi“ nach Ostdeutschland zu kommen – und sagt, was ihn am Wort „Wiedervereinigung“ stört.
Der Bundesgerichtshof wird 75 Jahre alt. Am 1. Oktober 1950 entstand der BGH als oberstes deutsches Zivil- und Strafgericht. Er ist damit älter als das Bundesverfassungsgericht und hatte auch eine bewegte Geschichte.