Berlin-Versprechen: Was Steffen Krach als Bürgermeister zuerst umsetzen will
vorwärts / Kai Doering
Alles „normaler Menschenverstand“: Steffen Krach mit den elf Punkten seines „Berlin-Versprechens“
Wer seinen Elektroroller in Berlin einfach auf dem Bürgersteig stehen lässt, könnte künftig tief in die Tasche greifen müssen. Zumindest, wenn es nach Steffen Krach geht. 20 Euro oder mehr Strafgebühr will der Spitzenkandidat der Berliner SPD für die Abgeordnetenhauswahl im September künftig von Wild-Parker*innen kassieren.
Steffen Krachs „Berlin-Versprechen“
„Ich beende das E-Scooter-Chaos“, kündigt Krach am Freitag an. Es ist der dritte von elf Punkten, die Krach auf zwei Tafeln hat schreiben lassen, vor denen er am Vormittag im Schatten vor dem Roten Rathaus steht. „Mein Berlin-Versprechen“, hat der 46-Jährige handschriftlich darübergeschrieben.
Alle elf Punkte will Steffen Krach in den ersten 100 Tagen im Amt umsetzen. Es gehe dabei um „Veränderungen, die spürbar sind“, betont Krach. Neben der Beseitigung des „E-Scooter-Chaos“ will Krach etwa die Bewerbung Berlins für die Weltausstellung Expo einreichen, die Abholung von Sperrmüll reaktivieren, ein Handyverbot an Grundschulen anordnen und ein kostenloses Deutschlandticket für Ehrenamtliche einführen. 15.000 bis 20.000 Menschen sollen davon profitieren.
„Den Menschen wieder Vertrauen in die Politik geben“
Alle elf Vorhaben seien das Ergebnis seiner Toure durch Berlin in den vergangenen Monaten. „Ich habe dabei aufgesogen, was die Menschen in der Stadt bewegt“, sagt Krach. Die elf Punkte zügig umzusetzen, werde deshalb auch „den Menschen wieder Vertrauen in die Politik geben“, ist der SPD-Politiker überzeugt. Sie seien alle „normaler Menschenverstand“. An diesem Freitag sind es noch 86 Tage bis zur Wahl.
Dirk Bleicker | vorwärts
ist stellvertretender Chefredakteur des vorwärts und auf Bluesky unter @kaid.bsky.social zu finden.
aber ich bin davon überzeugt, dass uns mit diesem Programm mal wieder ein Kantersieg gelingen wird. Zu schön, das Ganze