Kultur
Der Kinofilm über den Aktivisten John Davidson zeigt, dass ein selbstbestimmtes Leben mit Tourette möglich ist. SPD-Politiker Bijan Kaffenberger wusste das längst. Ein Gespräch über den Film und Kaffenbergers eigene Geschichte
Der Eurovision Song Contest galt lange als Symbol europäischer Verständigung. Doch Israel-Debatte, TikTok-Deals und steigende Preise spalten den ESC wie nie zuvor. Zwei langjährige ESC-Blogger erklären, warum sie den Wettbewerb kaum wiedererkennen.
Eigentlich wollte er sich aus der Politik heraushalten. Doch als der Schauspieler Matthias Brandt im vergangenen Jahr eingeladen wurde, eine Rede zum Hitler-Attentat am 20. Juli 1944 zu halten, sagte er zu. Nun ist daraus ein beeindruckendes Buch entstanden.
Zum 40. Jahrestag des Reaktorunglücks von Tschernobyl zeigt die ARD den Dokumentarfilm „Tschernobyl 1986 – der Super-GAU“. Im Interview erklärt Regisseur Volker Heise, was der Atomunfall für unsere Gegenwart bedeutet und wie gut Deutschland auf Katastrophen vorbereitet ist.
Wenn der Tod des eigenen Kindes als letzter Ausweg erscheint: Das Kinodrama „Friedas Fall“ handelt von einem aufsehenerregenden Kriminalfall in der Schweiz. Zugleich berührt er die Anfänge der dortigen Frauenbewegung und stellt die patriarchalische Gesellschaft jener Zeit an den Pranger.
Das Geschäft von TV Rain war die Wahrheit. Diese wurde zum Verbrechen. Anhand von Einzelschicksalen erzählt der Dokumentarfilm „My Undesirable Friends“ vom Ende des letzten regimekritischen Fernsehsenders in Russland. Hinter diesem Ende steckt aber auch ein Anfang.