Kultur
Im Alter von 96 Jahren ist Jürgen Habermas gestorben. Ein Lebensthema des Philosophen war die Zukunft des demokratischen Europas. Im Jahr 2012 hat er mit dem „vorwärts“ darüber gesprochen – und viele Entwicklungen bereits vorhergesehen.
Nach den Eklats um den Deutschen Buchhandlungspreis und Berlinale-Chefin Tricia Tuttle reißt die Kritik an Kulturstaatsminister Wolfram Weimer nicht ab. Bettina Martin und Timon Gremmels vom Kulturforum der SPD warnen davor, an der Kunstfreiheit in Deutschland zu rütteln.
Mit „Gelbe Briefe“ startet diese Woche der Gewinner-Film der diesjährigen Berlinale in die deutschen Kinos. Zum Glück, denn die Themen, die dort verhandelt werden, scheinen auch in Deutschland aktueller denn je.
Am Anfang des bulgarischen Kinodramas „Made in EU“ über die Ausbeutung von Textilarbeiterinnen in Europa steht Corona. Im Interview sagt Regisseur Stephan Komandarev, warum er mit seinem Film dennoch von einer noch viel schlimmeren Pandemie erzählt.
Der amerikanische Autor James Barrat warnt in seinem aktuellen Buch vor den kurz- und langfristigen Folgen der Künstlichen Intelligenz. Der Fortschritt dieser Technologien scheint unkontrollierbar. Droht ein Weltuntergang?
Er war der jüngste Widerstandskämpfer, der während der NS-Zeit in Deutschland hingerichtet wurde: Die Filmbiografie „Wahrheit & Verrat“ erzählt vom tragischen Ende Helmuth Hübeners. Ihre Botschaft ist aktueller denn je.
Ehrgeizige Schulmädchen schrauben an Robotern und träumen von einer internationalen Karriere: Der Film „Die Schule des Mutes – Rule Breakers“ erzählt von einer Zeit der Hoffnung in Afghanistan. Seine Botschaft ist aktueller denn je.
Vor Pippi Langstrumpf schrieb sie über Hitler und Stalin: Der Kinofilm „Astrid Lindgren – Die Menschheit hat den Verstand verloren“ stellt die Schriftstellerin als sensible Chronistin des Zweiten Weltkrieges vor. Und er zeigt, wie diese Zeit ihr wohl berühmtestes Kinderbuch geprägt hat.