Kultur
Emotional berührende Geschichten von damals als Warnung an die Jugend von heute: Beim überregionalen Kinotag „Augen auf“ werden Filme rund um den Nationalsozialismus gezeigt. Für den Filmemacher Lars Kraume („Der Staat gegen Fritz Bauer“) ist der Zulauf für die AfD gerade in der jungen Generation ein Alarmzeichen.
15 Monate lang dauerte der Umbau. Nun ist die Dauerausstellung unter dem Titel „Du bist Teil der Geschichte. Deutschland seit 1945“ im Haus der Geschichte in Bonn wiedereröffnet worden. Das Warten hat sich gelohnt.
Um ihren Traum von einem besseren Leben zu verwirklichen, kennen Reda und Chalita keine Grenzen: Das packende Kinodrama „To A Land Unknown“ erzählt vom aussichtslosen Dasein palästinensischer Geflüchteter am Rand Europas.
Bei heimlichen Treffen diskutiert eine Professorin mit Studentinnen über verbotene Bücher und viel mehr. Das Kinodrama „Lolita lesen in Teheran“ erzählt vom Mut regimekritischer Frauen im Iran. Der berührende Film beruht auf einer wahren Geschichte.
Zwischen Trauma und Tabu: In dem berührenden, aber auch verstörenden Dokumentarfilm „Das Ungesagte“ schildern Zeitzeug*innen, wie sie auf ihre Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus schauen und wie ihr späteres Leben durch diese Erfahrungen geprägt wurde.
Ihre alte Welt ist verloren und die neue nur eine diffuse Ahnung: Der Dokumentarfilm „Splitter aus Licht“ zeigt, welche Wege Ukrainer*innen gefunden haben, um mit dem Krieg zu leben und sich selbst zu behaupten.
Wie lebte einer der berüchtigsten NS-Täter nach dem Krieg und mit seiner Schuld? Damit beschäftigt sich die Romanverfilmung „Das Verschwinden des Josef Mengele“. Sie erzählt von den Lebensjahren des „Todesengels“ von Auschwitz im südamerikanischen Exil.
Architektur, Installationen und Film: Jahrzehntelang hat der chinesische Kunst-Weltstar Ai Weiwei kaum ein Betätigungsfeld ausgelassen. Ein Dokumentarfilm zeigt nun, wie sich der regimekritische Künstler dann aber doch auf ein komplett neues Terrain gewagt hat.