Kultur
Am Ende der Karriere kommen Gewissheiten ins Wanken: Das italienische Kinodrama „La Grazia“ erzählt, wie sich ein Staatschef neu erfindet. Regisseur Paolo Sorrentino appelliert an die besondere Verantwortung von Politiker*innen.
Vor 100 Jahren wurde Siegfried Lenz geboren. Seine Romane und Erzählungen machten ihn zu einem der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Nachkriegsgeschichte. Für Willy Brandt und Helmut Schmidt hatte Lenz eine besondere Bedeutung.
Menschen aus Ländern zwischen Ostsee und Schwarzem Meer blicken auf sich und ihre Heimat: Für seinen Dokumentarfilm „Chronos“ reiste Regisseur Volker Koepp erneut in einen besonders geprüften Teil Europas.
Im Alter von 96 Jahren ist Jürgen Habermas gestorben. Ein Lebensthema des Philosophen war die Zukunft des demokratischen Europas. Im Jahr 2012 hat er mit dem „vorwärts“ darüber gesprochen – und viele Entwicklungen bereits vorhergesehen.
Mit „Gelbe Briefe“ startet diese Woche der Gewinner-Film der diesjährigen Berlinale in die deutschen Kinos. Zum Glück, denn die Themen, die dort verhandelt werden, scheinen auch in Deutschland aktueller denn je.
Nach umstrittenen politischen Äußerungen von Filmschaffenden bei der Berlinale wird offenbar mit einer möglichen Absetzung von Intendantin Tricia Tuttle gerechnet. SPD-Politiker*innen stellen sich hinter die Chefin des Filmfestivals.
Am Anfang des bulgarischen Kinodramas „Made in EU“ über die Ausbeutung von Textilarbeiterinnen in Europa steht Corona. Im Interview sagt Regisseur Stephan Komandarev, warum er mit seinem Film dennoch von einer noch viel schlimmeren Pandemie erzählt.
Der amerikanische Autor James Barrat warnt in seinem aktuellen Buch vor den kurz- und langfristigen Folgen der Künstlichen Intelligenz. Der Fortschritt dieser Technologien scheint unkontrollierbar. Droht ein Weltuntergang?