Geschichte
Es war die Geburtsstunde der späteren SPD: Um der Arbeiterschaft im Deutschen Bund politische Vertretung zu ermöglichen, gründen Ferdinand Lassalle und Delegierte aus elf Städten am 23. Mai 1863 in Leipzig den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (ADAV).
Wenige Monate nach dem Reaktor-Unglück von Tschernobyl beschloss die SPD, sich für einen deutschen Atomausstieg stark zu machen. Es war ein bedeutender Kurswechsel, der sich allerdings bereits Jahre vorher angedeutet hatte.
Vor 80 Jahren, am 21. April 1946, entstand aus SPD und KPD die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED). Warum es sich dabei um eine Zwangsvereinigung handelte und wie das Erbe der SED bis heute nachwirkt, sagt der Historiker Stefan Wolle im Interview.
Als junger Mann war er schon fast auf dem Weg in die USA, blieb im letzten Moment aber doch in Europa. So wurde Wilhelm Liebknecht eine der prägenden Figuren der deutschen Sozialdemokratie – und erster Chefredakteur des „Vorwärts“. Vor 200 Jahren wurde er geboren.
Am 18. März 1976 verabschiedet der Bundestag mit großer Mehrheit das Mitbestimmungsgesetz. Für die SPD markiert es einen historischen Schritt zur Demokratisierung der Wirtschaft. Eine Verfassungsbeschwerde der Arbeitgeberverbände bleibt ergebnislos.
10. März 1950: Alt-Nazi Wolfgang Hedler hetzt im Bundestag gegen Widerstandskämpfer*innen und Jüdinnen und Juden. Herbert Wehner und andere SPD-Abgeordnete prügeln ihn daraufhin aus dem Parlament. Ein Sinnbild für den Kampf um die junge Demokratie
Vor 80 Jahren entstand die SED durch die Zwangsvereinigung von SPD und KPD. Wie sehr die Partei den Alltag der Menschen in der DDR bestimmte, zeigt eine Ausstellung, die jetzt bei der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur bestellt werden kann.