Grundsatzprogramm-Prozess: So können SPD-Mitglieder mitmachen
Jetzt ist auch die Basis im Grundsatzprogramm-Prozess gefragt: Vom 1. bis zum 14. Dezember kann sich jede*r mit Parteibuch im digitalen Mitgliederforum zum Grundsatzprogramm einbringen. Wir erklären, was es damit auf sich hat.
IMAGO/SOPA Images
Zwei Wochen lang kann sich die SPD-Basis digital in den Grundsatzprogramm-Prozess einbringen.
In etwa zwei Jahren will die SPD über ein neues Grundsatzprogramm abstimmen – doch der Entwicklungsprozess ist bereits in vollem Gange. Der Programmrat ist besetzt und erste Mitgliederkonferenzen und andere Runden fanden bereits statt. Nun, vom 1. bis zum 14. Dezember, kann sich außerdem jedes SPD-Mitglied selbst in den Prozess einbringen.
Möglich wird das durch ein digitales Mitgliederforum, das am 1. Dezember an den Start ging. Auf der Website mitgliederforum.spd.de können sich alle, die teilnehmen möchten, mit ihrem SPD-Login anmelden und aktiv werden. So sollen auch die Perspektiven der Basis in den Grundsatzprogramm-Prozess miteinbezogen werden – in der Parteispitze erhofft man sich, dadurch die gemeinsamen Werte klarer definieren zu können.
Generalsekretär Klüssendorf: Wollen konstruktive Diskussion
Bei einem Pressegespräch am 1. Dezember erklärte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf, dass man über das Mitgliederforum auch die Erwartungen der Basis an die Partei sammeln wolle. Im Vordergrund stehe dabei der Austausch der Mitglieder untereinander.
Damit es dabei stets konstruktiv bleibt, soll das digitale Mitgliederforum „professionell begleitet“ und moderiert werden, so der Generalsekretär. „Das wird nicht so stattfinden wie ansonsten in den Instagram-Kommentarspalten, dass jeder seinen täglichen Hass einmal auskippen kann“, erklärte er. Die Ergebnisse aus dem Forum sollen dann gegebenenfalls in den Grundsatzprogramm-Prozess aufgenommen werden.
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Langsam wird bunt, liebe Genossen wir sollten endlich aufhören irgendwelche Formen von Ausgrenzung zu betreiben. Wenn ein Mitglied der Meinung ist, sich so ausdrücken, so kann das auch durchaus öffentlich sichtbar sein. Hat die Parteiführung Angst davor das die Kommentare für die Parteispitze nicht so prickeln ausfällt? Oder ist das wieder einmal der Versuch in eine bestimmte Richtung lenken zu wollen. Wenn offen diskutiert dann auch vollständig offen.
Guten Tag,
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Freundliche Grüße,
Die vorwärts-Redaktion
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