Wir für Schwabe: 70 Botschafter*innen werben für SPD-Abgeordneten
Leonie Sassenhagen wird bei der Bundestagswahl Frank Schwabe wählen, „weil ihm Kinderrechte wichtig sind“. Alois Bredl wird bei der Bundestagswahl Frank Schwabe wählen, „weil er immer ansprechbar ist“. Und Anita Herr wird bei der Bundestagswahl Frank Schwabe wählen, „weil er jungen Menschen neue Türen öffnet“. Sassenhagen, Bredl und Herr wohnen alle im Bundestagswahlkreis 121 „Recklinghausen I“, der neben Recklinghausen auch die Städte Castrop-Rauxel und Waltrop umfasst. Und sie sind drei von 70 Botschafter*innen, die für den SPD-Politiker werben.
Stellvertreter*innen für Schwabes politische Themen
„Sie alle sind Menschen, mit denen ich regelmäßig Kontakt habe“, erzählt Frank Schwabe. Den einen kenne er vom Karneval, die andere aus dem Kleingartenverein oder aus der Gewerkschaft. „Sie stehen stellvertretend für die Themen, die mir wichtig sind und für die ich mich gerne einsetze“ – Klimaschutz etwa oder Menschenrechte. Jede*r der 70 Botschafter*innen wirbt mit seinem Bild, seinem Namen und der Begründung, warum er oder sie Frank Schwabe wählt auf einem eigenen Plakat.
Jeweils zehn wurden pro Botschafter*in hergestellt und im Wahlkreis aufgehängt. „Zusätzlich bekommt jede und jeder 50 Postkarten zum Verschicken“, erklärt Schwabe. Auch gemeinsame Veranstaltungen fänden statt. Auf einer eigens eingerichteten Internetseite sind zudem alle Botschafter*innen mit einem kurzen Porträt aufgeführt.
Manche sind schon das vierte Mal dabei
Die Aktion, die er bereits zum vierten Mal macht, bezeichnet der SPD-Abgeordnete als „Herzstück meiner Wahlkampagne“. Manche, wie der ehemalige Vorsitzende des DGB-Ortsverbands Castrop-Rauxel, Udo Behrenspöhler, seien schon das vierte Mal dabei. „Es wären noch viel mehr Menschen innerhalb und außerhalb der SPD bereit gewesen mitzumachen. Aber aus organisatorischen Gründen mussten wir natürlich eine Begrenzung vornehmen“, erzählt Schwabe. Unter den 70 Botschafter*innen finden sich ältere und jüngere, mehr Frauen als Männer, sogar eine Familie.
„Dieses Statement ist alles andere als selbstverständlich“, weiß Schwabe. „Ich schätze es sehr.“ Die Botschafter*innen belebten die Wahlkampagne, sorgten für viele Hingucker und Nachfragen. „Und außerdem“, so Schwabe, „ist es ja auch langweilig, immer nur dieselben Wahlplakate zu sehen.“
Dirk Bleicker | vorwärts
ist stellvertretender Chefredakteur des vorwärts. Er betreut den Bereich Parteileben und twittert unter @kai_doering.