Rund 300 Fachleute trafen sich in Magdeburg zur Jahrestagung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Thematischer Schwerpunkt der Veranstaltung war die Auseinandersetzung mit dem
Rechtsextremismus, etwa am Beispiel der Wirkung von "Rechtsrock" oder extremistischer Seiten im Internet. "Ich beobachte mit Sorge, dass rechtsextreme Gruppierungen gezielt junge Menschen in den
Fokus genommen haben", sagt Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium. Deshalb sei es wichtig, dass die Experten im Medienschutz regelmäßig Erkenntnisse
austauschen.
Die Bundesregierung weitet ihr Engagement gegen Rechts aus. Bis Ende 2006 läuft das Aktionsprogramm "Jugend für Toleranz und Demokratie", in dem rund 4000 Projekte mit 192 Millionen Euro
gefördert werden. 2007 soll ein Nachfolgeprogramm aufgelegt werden, bei dem der Fokus gegen die Verbreitung extremistischen Gedankenguts noch ausgeweitet werden soll.
(Pressemitteilung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
Manuel Preuten
www.bundespruefstelle.de
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