Zuvor war Tiefensee mit Spitzen aus Wirtschaft, Politik und Verbänden zur dritten Veranstaltung der "Mobilitätsoffensive" zusammengetroffen. Die Initiative will eine Zusammenarbeit der
Verkehrswirtschaft erreichen. Die Relevanz von Transport und Logistik, so der Minister, sei ein Standortvorteil Deutschlands. "Diesen Vorteil müssen wir ausbauen, damit Deutschland seine führende
Stellung behält."
Das Hauptaugenmerk muss laut Wolfgang Tiefensee auf der Weiterentwicklung der modernen Antriebstechnologien liegen, um unabhängiger vom Benzin zu werden: "Alle Jahre wieder nutzt die
Mineralölindustrie die Osterfeiertage, um an der Preisschraube zu drehen". Dies sei eine "unnötige Belastung" der Autofahrer.
EU-Kommissar Günter Verheugen verwies auf die gemeinsamen Ziele in der Verkehrspolitik. "Es gibt eine nahtlose Übereinstimmung zwischen der Europäischen Kommission und der Bundesregierung."
Der Markt für Verkehrsdienstleistungen sei aber noch immer teilweise vom Wettbewerb ausgeschlossen - wie etwa bei den Eisenbahnverbindungen zwischen den Mitgliedsstaaten. "Die Kommission ist fest
entschlossen, diese Hindernisse zu beseitigen", kündigte Verheugen an.
Manuel Preuten
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