Inland

BUND lobt Gabriel

von Vera Rosigkeit · 28. Februar 2006
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Eine "gute Figur" habe Umwelt­mi­nis­ter Sigmar Gabriel gleich zu Beginn seiner Amts­zeit gemacht, als er beim Weltklimagipfel von Montreal das Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll voranbrachte, lobte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Auch dass sich der Minister ganz klar gegen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke ausgesprochen habe, sei zu begrüßen.

Gabriel hatte gestern die Koalitionsvereinbarung zur künftigen Nutzung der Atomenergie bekräftigt. "Es bleibt beim Ausstieg aus der Kernenergie", sagte er am Montag in Berlin. Zugleich bilanzierte er die ersten 100 Tage der Umweltpolitik in der großen Koalition. Mit der Verdopplung der Fördermittel für erneuerbare Energien und dem Gebäudesanierungsprogramm seien weitere Schritte unternommen worden, um die Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren und das Klima zu schützen. Fluglärmgesetz, Kennzeichnung emissionsarmer Fahrzeuge, Verkaufsstopp für naturnahe ehemalige militärische Liegenschaften und internationaler Klimaschutz: In vielen Bereichen könnten erste Erfolge verbucht werden. Die Bilanz ist insgesamt gut, so der Minister - der Anfang ist gemacht.

Die Bilanz gibt es unter: Umwelt - Wirtschaft - Innovation: Der Anfang ist gemacht. Die ersten 100 Tage

BUND: 100 Tage Große Koalition: Potentiale im Umweltschutz noch ungenutzt. Gabriel macht "bella figura" bei Klima- und Atomthemen

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Vera Rosigkeit

hat Politikwissenschaft und Philosophie in Berlin studiert und ist Redakteurin beim vorwärts.

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