Die Börse reagierte positiv auf die Meldung. Der Kurs stieg um 3,7 Prozent auf 127,93 Euro. Nach Angaben Diekmanns geht die Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2006 von einem operativen
Ergebnis von über 9 Milliarden Euro aus. Der Überschuss werde voraussichtlich zwischen 5,5 Milliarden bis 6 Milliarden Euro liegen.
Am geplanten Stellenabbau soll festgehalten werden. Man werde aber seine "Kontakte zu anderen Konzernen nutzen", um neue berufliche Perspektiven für Mitarbeiter zu schaffen, so Diekmann in
der Financial Times Deutschland. Zudem soll den betroffenen Mitarbeitern aus dem Innendienst eine von rund 3000 neuen Stellen im Vertrieb angeboten werden.
Harsche Kritik an der Strategie des Versicherungskonzerns äußerte Uwe Foullong von der Gewerkschaft ver.di. Foullong warf dem Konzern "unerträgliche soziale Verantwortungslosigkeit" vor und
forderte ein gesetzliches Kündigungsverbot für erfolgreiche Unternehmen.
Quelle: Financial Times Deutschland
Sebastian Henneke
0
Kommentare
Noch keine Kommentare